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Osteoporose
 

Osteoporose

Ursachen
Der Knochen stellt das tragende Organ des menschlichen Körpers dar. Durch ein komplexes System von knochenaufbauenden und knochenabbauenden Zellen ist es dem Knochen möglich, sich an die Erfordernisse der Belastungen anzupassen. Dies geschieht jedoch relativ langsam. Der wichtigste Impuls für das Knochenwachstum ist die Muskelaktivität. Im Mittel ist bei Säuglingen wie Greisen an Armen und Beinen ein konstantes Verhältnis der Querschnittsfläche von Muskel zu tragendendem Knochen wie 30 zu 1. Ab dem 35. Lebensjahr nimmt bei allen die gesamte Knochenmasse des Körpers ab, anfänglich noch ohne sichtbare Einbußen. Bei Frauen läßt nach Ende der Regelblutungen die Knochendichte innerhalb sehr kurzer Zeit besonders stark nach.  Bei Frauen und kleinen Männern ist der Durchmesser der Knochen kleiner und somit bei gleicher Knochenmasse auch bruchgefährdeter. Durch abnehmende körperliche Belastung und Kalzium– arme und Phosphat- reiche Nahrung wird die Knochenmineralisation  nicht ausreichend unterstützt und nimmt schleichend ab. Sobald  die ersten Knochenbälkchen abgebaut sind, nimmt die Belastung der übrigen Knochenbälkchen zu, so daß die Bruchneigung weiter zunimmt. Dieser negativen Entwicklung gilt es entgegen zu wirken.

Diagnostik
Festigkeit läßt sich leider nicht zerstörungsfrei untersuchen, das heißt, die Stabilität und Bruchfestigkeit des Knochens kann nur im Analogschluß abgeschätzt werden. Die Messung der Knochendicht mittels dualer Photonenabsorption (DXA) stellt die wissenschaftlich am meisten empfohlene Methode dar. Hierbei kann die Knochenmenge pro Fläche der Lendenwirbel und der Oberschenkelknochen im Verhältnis der „Normal“-Bevölkerung mit ca. 1% Genauigkeit gemessen werden. Die Kosten hierfür werden leider erst bei nachgewiesener Osteoporose mit einer eindeutigen osteoporotischen Wirbelfraktur von den gesetzlichen Krankenversicherungen übernommen.

Die Empfehlung lautet:  Alle Personen über 40 Jahre sollten alle 1-2 Jahre ihre Knochendichte messen lassen.

 Ernährung
Mit Calcium-reicher und Phosphat-armer Ernährung läßt sich der Knochenstoffwechsel positiv beeinflussen. Calcium- haltige Mineralwässer und Milchprodukte und Verzicht auf industrielle Fertignahrung sind wichtig.

 Sport ist die beste Vorsorge und Therapie
Die wichtigste Prophylaxe im Zusammenhang mit der Osteoporose ist die Verhütung von Stürzen. Dies wird durch eine Verbesserung der Bewegungsgeschwindigkeit und der Kraft erreicht. Neben dem regelmäßigen körperlichen Training mit viel Belastung in Richtung des Knochens wie Springen und Hüpfen steht mit dem Galileo-Trainingsgerät ein neues Verfahren zur Verfügung. Mit 3-10 Minuten pro Tag an 3 Tagen in der Woche läßt sich der Knochen ausreichend gut unterstützen.

 Medikamentenbehandlung
Die Medikamente zur Unterstützung des Knochenaufbaus sollten 3-5 Jahre eingenommen werden müssen. Es gibt Tabletten zur täglichen, wöchentlichen, monatlichen Einnahme oder 3-monatlichen Infusion oder zur täglichen Injektion. Unabhängig davon sollten ab Diagnosestellung lebenslang 1000mg Kalzium und 1000 Einheiten Vitamin D3 pro Tag eingenommen werden.

Studien
In der Therapie der Osteoporose wird die medikamentöse Behandlung auch weiterhin im Vordergrund des Interesses stehen. Die Studien müssen aber aufgrund der nur langsamen Veränderungen des Knochenstoffwechsels immer auf längere Zeit von vielen Monaten und zum Teil auch Jahren ausgelegt sein, um ausreichend aussagekräftige Befunde zu bekommen. In der Untersuchung sind Tabletten und Spritzen mit etwas unterschiedlichem Wirkungsmechanismus.

Was soll die Studie bewirken?
Der Studienpatient, welcher heute, wenn überhaupt, aus Budgetgründen nichts anderes als billige und somit alte und einfache Medikamente bekommen darf, hat mit seiner Studienteilnahme die Chance, von der Behandlung mit neuen Medikamenten zu profitieren. Da keine Scheinbehandlungen (Placebo) durchgeführt werden, wird die bisherige Behandlung überprüft und ggf. verbessert. Kein Studienpatient wird schlechter behandelt als vorher.

Da im Gegensatz zur normalen Therapie der Sinn der Studienbehandlung aus Sicht des Studienauftraggebers ist, mögliche Nebenwirkungen und Unterschiede in den unterschiedlichen Behandlungen aufzuzeigen, ist die Behandlungsdichte und die Überwachung des Patienten so gut wie sonst niemals. Die Behandlungen sind alle auf längere Zeit angelegt.
Die Behandlung als Studienpatient eröffnet die Möglichkeit, kostenlos an neueste Behandlungen zu gelangen. Die Studien werden in der Regel vom Hersteller des Medikamentes oder Verfahrens in Auftrag gegeben, um die Wirksamkeit, Sicherheit und gute Verträglichkeit des neuen Medikamentes oder Medizinproduktes zu zeigen. Dies wird vor und nach der Marktzulassung durchgeführt.
Der Patient verbleibt hierbei in seiner normalen Behandlung beim Hausarzt und Facharzt, z.B. beim Orthopäden, nur diese eine spezielle Behandlung wird in der Studienpraxis durchgeführt. Hierüber hinaus können natürlich sehr viele krankheitsspezifische Probleme mit besprochen werden. Dadurch wird auch kein Patient einem vorbehandelndem Arzt „weggenommen“. Ihr Studienzentrum steht Ihnen hierbei immer direkt und ohne Verzögerung zur Verfügung.

Info-Telefon der Praxis für klinische Studien: 040-53300637
Dr. med. Antje Dahmen, Fachärztin für Mikrobiologie und Infektionsepidemiologie, Ernährungsmedizin,
Dr. med. Georg P. Dahmen, Facharzt für Orthopädie, Osteologe DVO
Praxis für klinische Studien,
Tangstedter Landstrasse 79,
22415 Hamburg,
Tel: 040-53300637, Fax 040-53300653,
info@pfct.de, www.praxis-fuer-klinische-studien.de
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